Vor drei Tagen haben wir unseren Blog gestartet und schon jetzt steht fest, dass diese Art der Kommunikation das Schreiben von WhatsApp-Nachrichten zwischen H. und mir langsam aber sicher verdrängen wird. Während wir aufgrund der Tatsache, dass wir uns nur tageweise sehen können, Neuigkeiten bisher großteils mittels Handynachrichten ausgetauscht haben, erfahre ich auf diesem Blog schon jetzt neue, spannende Details, die mir bisher verborgen blieben. Die Sache mit den selbst geschmiedeten Ringen hielt ich zum Beispiel bis heute für ein Ergebnis der blühenden Fantasie meines Zukünftigen. Anscheinend meint er es jedoch ernst, weshalb ich überlege, die Hochzeit auf 2023 zu verschieben. Ich sage nur: Wohnzimmerlampe!!!
Spaß! Jetzt gibt’s kein Zurück mehr. Tut mir leid, mein Schatz 😉 Schließlich haben wir ja schon jetzt eine Location, so was wie eine Gästeliste und sogar schon fast einen Termin für die Brautkleid-Anprobe. Fast deshalb, weil auch dieser Teil der Planung von mehreren Faktoren abhängig ist. Da wäre einmal das Brautgeschäft selber, das bestenfalls von glücklichen Bräuten aus dem eigenen Umfeld empfohlen wird, um sicherzugehen, dass man dort fündig wird. Das ist in meinem Fall leider nicht so, weshalb ich diesbezüglich einmal mehr auf mein Bauchgefühl hören muss. Der Name des Geschäfts – Romeo und Juliette – ist dabei hoffentlich kein Omen für unsere gemeinsame Zukunft – zumindest, was das Ende betrifft.
Brautkleid bleibt Brautkleid
Wenn man sich erst einmal für ein Brautkleidgeschäft entschieden hat, folgt die wichtige Frage: Wer soll bei der Anprobe dabei sein? Bei meiner ersten Suche nach einem Brautkleid (ja, ich durfte dieses Abenteuer schon einmal wagen) waren neben meiner Trauzeugin nur zwei Babys (eins davon gehörte mir… so viel zur Reihenfolge Haus, Heirat, Kind ;-)) an meiner Seite. Mit dem Ergebnis, dass ich nur ein einziges Kleid anprobierte – aus Angst, dass sonst beide Kinder aufwachen und lauthals losschreien würden. Babys werden diesmal garantiert keine dabei sein, aber Schreie wird es hoffentlich trotzdem geben. Im besten Fall vor Freude meiner Begleiterinnen, wenn sie mich im Kleid sehen.

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, die vollen Terminkalender sechs vielbeschäftigter Frauen so aufeinander abzustimmen, dass sie ein paar Stunden ihrer wertvollen Zeit mit Brautzilla auf Brautkleidsuche verbringen können. Von wollen war nie die Rede. Eine kleine Vorauswahl (der Kleider, NICHT der Begleiterinnen) wurde bereits getroffen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die neun Monate bis zur Hochzeit nicht dieselbe Wirkung einer ebenso lang andauernden Schwangerschaft haben und ich im September noch in mein Kleid passe. Mein Traumkleid soll nämlich ……….. und ………… sein, und noch dazu unbedingt ………… haben. Tja, mehr kann ich leider nicht verraten. Der Bräutigam liest schließlich mit 😀