Eros, rette mich!

So ein eigener Blog ist schon was Feines. Nicht nur, dass man dadurch seinen zukünftigen Ehemann noch besser kennenlernt – nein, man kann ihn (also den Blog, nicht den Ehemann) herrlich als Ausrede benutzen, die eigentliche Arbeit aufzuschieben. Schließlich hat man einen Auftrag zu erfüllen, indem man anderen Menschen in derselben Situation wertvolle Tipps für die Hochzeitsplanung gibt. Also komme ich diesem Auftrag sehr gerne nach und gebe euch hiermit den wertvollen Tipp: Startet keinen Blog über Hochzeitsplanung, der euch Spaß macht, weil ihr sonst Gefahr lauft, euren Job zu verlieren. Da H. und ich aufgrund unserer Selbstständigkeit unsere eigenen Chefs sind, können wir zwar nicht gefeuert werden, aber wir haben bereits Mahnungen vom jeweils anderen erhalten, lieber zu arbeiten, anstatt hier ständig was reinzuschreiben. Klappt hervorragend, wie man sieht 😀

Erstes offizielles Foto nach der Verlobung in Rom. Da wussten wir noch nicht, dass so eine Hochzeit echt in Arbeit ausarten kann 😉

Aber damit ihr eure wertvolle Zeit nicht umsonst für das Lesen eines HOCHZEITSblogs verwendet, hier tatsächlich ein Tipp einer zukünftigen Braut nach einigen Wochen Planung: Überlegt euch sehr gut, welche Lieder bei eurer Trauung gespielt werden sollen! Klingt simpel? Ihr habt ja keine Ahnung! In unserem Fall wissen wir bereits, dass drei Lieder gespielt werden sollen. Blöd nur, dass uns ca. 300 gefallen. Also entweder, wir bereiten die Band – an dieser Stelle eine große Empfehlung für Eli und Dave (www.eliunddave.com) – darauf vor, dass sie einen neuen Rekord in Sachen Trällern aufstellen wird, oder wir streichen radikal Song um Song von unserer Liste.

Problem dabei: Ich steh auf Schnulzen à la Eros Ramazzotti oder Bon Jovi, während mein Liebster die Foo Fighters und Linkin Park bevorzugt. Bevor ich also Gefahr laufe, headbangend zum Altar zu marschieren, sollten wir dringend reden. Ich hoffe nur, er liest das hier noch rechtzeitig 😉

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