Ich sitze gerade nichtsahnend an meinem Laptop, als plötzlich eine Benachrichtigung aufploppt, in der steht, dass H. einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht hat. Als ich ebendiesen anklicke, bin ich im ersten Moment absolut sicher, dass unser Blog gehackt wurde. „Pronomen possessivum“ würde mein Zukünftiger ebenso wenig in den Mund nehmen wie Sushi oder Kaffee (einer der wenigen Minuspunkte von H.). Der Inhalt selbst klingt aber wieder ganz nach ihm. Wer sonst möchte schon Ananas-Tiramisu bei der Hochzeit serviert bekommen?!?
Aber in einem Punkt gebe ich ihm recht: Von 23 auf 5(!) Hauptspeisen zu reduzieren, ist sogar für zwei Impro-Talente wie uns schier unmöglich. Am Ende muss halt das Schnitzerl daran glauben 😉
Spaß beiseite: H. bekommt natürlich sein Schnitzerl und auch sein Ananas-Tiramisu und er darf sogar bei der Wahl der Blumen UND der Lieder mitreden. Hiermit hat er es auch schriftlich. Der Grund, warum ich so nett zu ihm bin und mein Brautzilla-Dasein zumindest etwas beiseite lege, ist ganz einfach: Ich liebe diesen großartigen Mann über alles.

Ja, auch wenn wir uns nicht mehr an die Gästeliste herantrauen aus Angst, dass einer von uns beiden sich dann wieder schmollend in eine Ecke verkriecht (ohne Namen zu nennen), soll an dieser Stelle eines klar sein: Diese Hochzeit findet nur aus einem einzigen Grund statt – aus echter Liebe und dem Wunsch, auch auf diese Weise als Paar und Familie noch mehr zusammenzuwachsen.
Und weil in zwei Tagen Weihnachten ist, gibt’s hier den romantischen Overkill: Ich würde sogar Ochsenbackerl akzeptieren, solange es meinen Schatz glücklich macht 😉