Von der Piste zum Altar

Okay, ganz so schnell geht es nicht, aber der Titel fasst ziemlich gut zusammen, was wir die vergangene Woche so getrieben haben. Nein, keine Sorge, jetzt wird es nicht schlüpfrig. Höchstens etwas eisig, denn für uns ging es ein paar Tage nach Tirol zum Skifahren. Was hier nämlich noch nie erwähnt wurde: Wir sind so was wie ein Multikulti-Paar. Sprich, H. ist Wiener und ich komm aus Tirol. Blöd nur, dass die Tiroler-Gene bei mir nur spärlich vorhanden sind. Zumindest was das Skifahr-Gen betrifft. Dabei hat sich mein Zukünftiger so sehr darüber gefreut, als er erfahren hat, dass ich aus dem Land der Berge komme. Schließlich ist er der wohl größte Skifan, den Wien je gesehen hat. Als ich ihm jedoch wenige Tage nach unserem Kennenlernen gestanden habe, dass ich Skifahren nur semi-spannend finde und mir das Meer zigmal lieber ist als die Berge, hat er wohl kurz überlegt, ob das mit uns überhaupt eine Zukunft haben kann.

Berge und Schnee: Eine Kombi, die meinen Zukünftigen glücklich macht, während ich bei „Ganz in Weiß“ an etwas anderes denke 😉

Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis er mich auf die Piste gebracht hat, aber letzte Woche war es so weit. Und soll ich euch was sagen? Es war richtig cool! Auch wenn ich weiß, dass er das hier liest und ich damit wohl lebenslang zum Skifahren verdonnert werde. Aber was tut man nicht alles aus Liebe?

Womit ich einmal mehr elegant den Bogen zum eigentlichen Thema gespannt hätte 😉 Selbst Schnee und Kälte konnten unserer heißen Liebe nichts anhaben, weshalb die Planung der Hochzeit munter voranschreitet.

Was in den letzten Tagen geschah:

  • Die potenziellen Traurednerinnen haben sich per Mail gemeldet und wegen eines Termins fürs Kennenlernen gefragt. Wir sollten noch antworten – nicht vergessen, Schatz!
  • Das Brautkleidgeschäft hat den Termin für die Anprobe bestätigt, womit feststeht, dass ich mich in vier Wochen ganz in Weiß (oder doch Rosa?) sehen werde.
  • Die Cateringfirma hat den Termin fürs Probeessen bestätigt. Am 17. Februar testen wir uns durch geschätzt 283 Speisen. Drückt uns die Daumen, dass es uns schmeckt und wir damit sichergehen können, dass unsere Gäste bei der Hochzeit nicht verhungern.
  • Die beste Trauzeugin von allen, die nebenbei noch eine geniale Grafikerin ist, plus ihre liebreizende „Assistentin“ (ich hab nämlich das große Glück, inoffiziell gleich zwei Trauzeuginnen haben zu dürfen) haben erste Entwürfe für die „Save the date“-Karten geschickt. Hier gibt’s exklusiv einen kleinen Ausschnitt zu sehen, wobei die Entscheidung, welches Motiv es wird, noch nicht ganz gefallen ist, weil alle soooo schön sind ❤
Die beste Trauzeugin von allen hat uns wunderschöne Save-the-date-Karten gebastelt. Jetzt brauchen wir nur noch Gäste, denen wir sie schicken können.

Als ich die Karten gesehen und unsere Namen darauf gelesen habe, wurde es mir so richtig bewusst: Wir werden heiraten! In etwas mehr als acht Monaten darf ich zum tollsten Mann der Welt „Ja“ sagen. Vielleicht ja sogar mit Gästen, wenn wir uns endlich dazu aufraffen, die Gästeliste zu finalisieren. Aber das ist eine andere Geschichte …

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