Wie unsere treue und zahlreiche Leserschaft sicher schon bemerkt hat, werden die Pausen zwischen den einzelnen Blogbeiträgen immer länger. Das liegt nicht daran, dass wir mit dem Planen bereits fertig sind (ich kann das verzweifelte Lachen meines Liebsten direkt hören ;-)), oder angesichts der umfangreichen Checkliste w.o. gegeben haben – vielmehr haben wir erkannt, dass sich Buffet, Musik, Fotograf, Brautkleid, Deko, Torte, usw. leider nicht von selbst bezahlen und wir deshalb ganz schön hackeln müssen, damit sich das alles ausgeht. Kurz gesagt: Wir sind beide brav am Arbeiten und haben leider nicht so viel Zeit für den Blog, wie wir gern investieren würden. Aber, wie sagt H. immer so schön: „Man muss Prioritäten setzen!“ Also habe ich das Manuskript, das ich gerade lektorieren darf, und das sich passenderweise rund um die Liebe dreht, kurz beiseite gelegt und werde euch einmal mehr in die Welt der Ehe – oder besser gesagt – auf den Weg dorthin entführen.

Passend dazu nutze ich unseren Blog gleich mal für etwas Werbung in eigener Sache. Genauer gesagt für mein Buch, das ich zusammen mit einem Autorenkollegen und Freund vergangenes Jahr veröffentlicht habe. Thema: Außergewöhnliche Heiratsanträge. Dazu haben wir besonders romantische, witzige und teils skurrile Anträge gesammelt und mit Fun Facts rund ums Thema Verlobung garniert. Herausgekommen ist ein nettes Buch, das jeder gelesen haben sollte, der mit dem Gedanken spielt, ihrem/seiner Liebsten die Frage aller Fragen zu stellen. Warum ich das hier erwähne? Abgesehen von der Tatsache, dass wir die Tantiemen 1:1 in die Hochzeitsplanung stecken würden und damit vielleicht sogar ein Mitternachtsbuffet anbieten könnten, ist im Buch selbst ein „dezenter“ Hinweis versteckt, dass ich mich freuen würde, wenn H. irgendwann einmal vor mir auf die Knie ginge. Dass er ein halbes Jahr später gleich auf beide Knie fällt, konnte ich ja nicht wissen 😉 Ein zweites Buch zum Thema außergewöhnliche Hochzeiten ist bereits angedacht. Wenn wir beide in Sachen Planung so weitermachen, sind wir darin sicher vertreten.

Nach aktuellem Stand wird ein Teil der Gäste nämlich entweder beim Essen stehen oder sich selbst Klappstühle mitnehmen müssen, um im Sitzen mampfen zu können. Wenn wir alle Menschen einladen, die wir mögen und irgendwie dabei haben wollen, ist die Location schlichtweg zu klein! Und weil eine andere Location absolut nicht in Frage kommt (sie ist einfach soooo schön), werden wir am Ende wohl Schnickschnackschnuck spielen müssen, um die Anzahl an verfügbaren Plätzen nicht zu überschreiten. Blöd nur, wenn wir am Ende selbst von der Liste fliegen. Dafür sollten wir uns noch einen Plan B einfallen lassen. Oder einfach unsere eigenen Klappstühle einpacken …