Diesmal überschlagen sich die Ereignisse und man möge mir verzeihen, wenn ich etwas verwirrt und konfus klinge. Der Grund dafür ist, dass ich heute schon dezent gegen eine Bustür gelaufen bin. Ausnahmsweise nicht, weil meine Brille wegen der Maske mal wieder beschlagen war, sondern weil ich kurz vor dem Einsteigen DAS hier entdeckt habe:

Das passiert, wenn man einen Mann heiratet, der bereits nach drei Monaten die gesamte Gegend rund um die Wohnung anlässlich meines Geburtstages mit Liebesbotschaften zugepflastert hat – und damit sogar in der Zeitung war 🙂 Meine Reaktion heute reichte von „Gleich fall ich in Ohnmacht“ über „Na toll, jetzt muss er in den Knast“ bis hin zu „Autsch“, als ich die Bustür geküsst habe.
Ich bin jedenfalls immer noch völlig geflasht und weiß, dass ich jetzt abliefern muss, was die Hochzeit betrifft, damit ich endlich auch mal H. mit zitternden Knien sehe…
Apropos Hochzeit: Gestern fand ja das Online-Meeting mit unseren potenziellen Traurednerinnen statt, und was soll ich sagen: Mein Bauchgefühl ist einmal mehr absolut richtig gelegen. Das hat mir nämlich schon beim Checken der Website und beim Anschauen ihres Vorstellungsvideos geflüstert „Die sind cool“, was sich gestern im persönlichen Gespräch zu 100 Prozent bestätigt hat.
Fast eine Stunde haben wir mit Linda und Birgit, kurz lindbirg, geplaudert, gelacht und uns absolut wohlgefühlt. Sie bieten genau das an, was uns beiden so wichtig ist. Eine Hochzeit, in der wir als Paar mit unserer Geschichte und unseren Besonderheiten im Mittelpunkt stehen. Eine Trauung, die bei uns und unseren Gästen für Tränen, Gänsehaut und Bauchkribbeln gleichzeitig sorgt, und die man nicht so schnell vergisst. Witzigerweise kennen die zwei auch unsere Musiker, die bei der Zeremonie spielen. Damit schließt sich der Kreis… Kreis? Kreis? Da war doch noch was, aber ich komm grad nicht drauf. Müssen die Nachwirkungen vom Bus sein …