Wer braucht schon eine Gästeliste?

Ich schreibe heute mal ausnahmsweise nicht auf der Couch oder an meinem Schreibtisch im Büro, sondern liege in der Therme und nutze die halbe Stunde Schwimmpause für ein kurzes Update. Trotz Kopfschmerzen bin ich relativ entspannt und ignoriere gekonnt die Tatsache, dass wir uns in einer Kindertherme befinden (fragt nicht 🙈). Die Entspannung wird lediglich durch Gedanken an eine gewisse Liste getrübt, auf der die Namen potenzieller Gäste für unsere Hochzeit stehen sollten. Treue Leser des Blogs wissen: Wir rechnen bereits damit, am Ende allein im Schloss zu stehen. Was nicht heißen soll, dass ich was dagegen hätte 😉

Passend zum morgigen Valentinstag eine Collage voller Liebe (die noch dazu perfekt von der Gästeliste ablenkt 😜).

Vor einiger Zeit habe ich das Gästebuch meiner ersten Hochzeit vor 17 Jahren durchgeschaut und mit Schrecken festgestellt, dass ich nicht nur Dreiviertel der Menschen nicht mehr einladen würde, sondern mich an gut die Hälfte der damaligen Gäste nur mit Müh und Not erinnern kann. Etwas, das mir bei der Hochzeit mit H. sicher nicht passieren wird. Er denkt da ungefähr gleich – mit dem Unterschied, dass er noch keinen Vergleich hat. Gut für ihn, wenig hilfreich für mich.

Dementsprechend grübeln wir seit Wochen getrennt voneinander darüber nach, mit welchen Menschen wir diesen großartigen Tag begehen wollen. Mittlerweile haben wir unsere Grenze auf 135 Personen hochgeschraubt. Bis wir heiraten, sind es vermutlich noch 20 mehr.

Es hilft alles nichts. Wir müssen das jetzt hinter uns bringen, auch wenn wir aktuell wohl alles andere lieber machen würden. Da fällt mir ein: Ich hab schon lange nicht mehr Fenster geputzt…

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