Heute beginne ich mit einem wertvollen Tipp an alle Eltern: Gebt euren Kindern die Möglichkeit, in irgendeinem Verein aktiv zu sein. Erstens bringt das dem Kind selbst verdammt viel und zweitens hat man vielleicht das Glück, dass der Nachwuchs in dem, was er/sie tut, richtig gut ist, und man ihn/sie zu diversen Turnieren begleiten darf. Und wenn man so richtig Schwein hat, findet so ein Wettbewerb nicht in Hinterstoder oder Buxtehude statt, sondern im wunderschönen Poreč am Meer. An dieser Stelle Danke an Hs Tochter S., die uns als Begleitung bei den World Dance Masters in Kroatien dabeihaben wollte. Und wir haben unseren Job als Glücksbringer richtig gut gemacht, denn S. hat mit ihrem Verein gleich drei Podestplätze geholt und darf sich jetzt offiziell Weltmeisterin nennen 🥳 Wir sind stolz auf dich – damit das hier auch schriftlich festgehalten wird 😉
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir waren in den vergangenen Tagen in Kroatien und durften nicht nur viiiiiiiiiiiiiielen Menschen beim Tanzen zusehen, sondern auch im Meer plantschen, am Pool liegen oder uns beim Volleyball verletzen. Okay, Letzteres betrifft nur mich und eine richtige Verletzung wars auch nicht, aber es hat mich einmal mehr darin bestätigt, dass Sport einfach nichts für mich ist. Da liege ich lieber in der Sonne, lese ein Buch oder checke Mails, in denen sich eine Nachricht der besten Trauzeugin von allen befindet. Stichwort: Einladung final! Diesmal aber wirklich!
Ich war nämlich schon dezent verzweifelt, weil ich bei jedem Durchlesen etwas gefunden habe, das mich gestört hat. Aber nicht, weil L. Mist gebaut hat, sondern weil ich schlichtweg aus meiner Monk-Haut nicht raus kann. Berufskrankheit oder dezenter Klescher – wahrscheinlich eine nervige Mischung aus beidem. Jedenfalls ist es jetzt fast sicher: Unsere Gäste werden tatsächlich eine Einladung bekommen. Wenn ich es jetzt auch noch schaffe, die Maße der Einladung mit denen der Kuverts auf einen Nenner zu bringen, werden die Einladungen vielleicht sogar verschickt. Drückt uns die Daumen!
Apropos Daumen drücken: H. hat seine Coronaerkrankung haarscharf überlebt und mich, wie durch ein Wunder, nicht angesteckt. Anscheinend stecken wir uns gegenseitig nur mit schlechter Laune an. Vor allem anderen sind wir gefeit.
Apropos schlechte Laune: Wir sind gerade auf dem Heimweg nach Wien und stehen im Stau vor der Mautstelle. Falls mich jemand sucht: Ich bin am Meer… zumindest in Gedanken 🙄
