Ein Monat und ein paar Zerquetschte

Für alle, die brav unseren Blog abonniert haben: Ja, die Mail in eurem Posteingang lügt nicht – es gibt tatsächlich Neues von der Hochzeitsfront. Eigentlich ja von der After-Hochzeitsfront alias Ehe-Alltag, aber ihr habt es so gewollt. Wir machen knallhart weiter 😉 Warum es die letzten Wochen so verdammt still um und von uns war, liegt an so einem beknackten Virus, das offensichtlich auch ein zweites Mal zuschlagen und einen k.o. hauen kann. Sprich: Statt Flitterwochen zu zweit in der Sonne gabs Einzelhaft im regnerischen Wien. Fragen zu meiner Stimmung in den vergangenen Wochen erübrigen sich hiermit wohl von selbst …

Nachdem auch noch drei von vier Kindern aus Solidarität mit mir gleich hintereinander krank geworden sind, fehlen nur noch mein MANN (das klingt echt gut ;-)) und unser großer Sohn mit dem berühmt berüchtigten Männerschnupfen. Das soll jetzt aber keine Aufforderung sein, dass ihr euch krankschreibt! Mein Bedarf an Doktorspielen ist gedeckt (Doppeldeutigkeiten sind rein zufällig).

Ihr seht schon: Die ersten vier Wochen als verheiratete Frau waren voll von Romantik, Urlaub, Erholung und Spaß. NOT! Trotzdem ziehe ich nach vier Wochen und ein paar Zerquetschten ein durchwegs positives Resümee, was dieses Eheding angeht. Es fühlt sich verdammt gut an, die Frau des weltbesten Mannes zu sein, und wenn wir uns nicht gerade wieder einen Steinbock-Jungfrau-Kampf liefern (schwer zu erraten, wer von uns beiden die Hörner hat), gilt auch mit Ring am rechten Zeigefinger die Devise: Verheiratet sein hat was! Ich für meinen Teil hatte daran ja auch nie einen Zweifel, die hatte ein gewisser Herr H. Aber ich will mal nicht so nachtragend sein. Jetzt hat er mich ein Leben lang an der Backe – das ist Strafe genug 😀 Woran ich mich aber erst noch gewöhnen muss, ist mein neuer Nachname. Ein Doppelname allein ist schon semispannend. Wenn man aber noch dazu laut Geburtsurkunde drei Vornamen hat, von denen zwei klingen, als wären sie aus der Bibel, macht es besonders viel Spaß, mit seinem vollen Namen zu unterschreiben.

Ein Bild vom Buffet bei der Hochzeit. Ich deute den dezent panischen Blick meines Mannes mit: Jetzt, wo wir verheiratet sind, ist ihr Teller voller als vorher. Tja Schatz: Ich sag nur LEBENSLANG 😛

An dieser Stelle ein großes Dankeschön im Nachhinein an unsere Standesbeamtin, die auf die Nennung meiner geliebten Zweit- und Drittvornamen bei der Trauung verzichtet hat. Ich war geistig schon darauf vorbereitet, meinen – zu dem Zeitpunkt – noch nicht Ehemann ob seines blöden Grinsers mit Blicken zu töten. Wär doch schad um ihn gewesen …

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