Vor ca. einer Woche hat C also ihr Kleid gefunden. Die anwesenden Mädels verströmten angeblich viel Endorphine und noch mehr Tränen. Es war für mich schon sehr schön mitzuerleben, wie glücklich und zufrieden C mit ihrer Wahl war bzw. ist. Eine Handvoll Personen haben auch schon ein Foto von ihr im Kleid gesehen. Alle sind durchwegs begeistert. Ich darf natürlich noch nichts sehen. Ich werde es bis zum 16.09. aushalten müssen, dass alle um mich von meiner Verlobten im Kleid schwärmen und ich gerade mal die Farbe weiß (Hi hi – cooles Wortspiel!!! 😊). Mir kommt es jedoch so vor, dass C ungeduldiger ist, als ich was das Herzeigen des Kleides betrifft. Sie leidet darunter, es mir noch nicht zeigen zu dürfen.
Diese Woche haben wir endlich unser Testessen beim Caterer. Der nächste Meilenstein. Bin gespannt, wie die Ochsenbackerln schmecken.
Nochmal zurück zum Outfit: letzten Dienstag hat mein Sohn erstmals ein „Boss“ Sakko probiert – schaut „Bombe“ aus würde meine Nichte sagen. Auf meine Frage, wie lange diverse Änderungen dauern würden, meinte die Verkäuferin auf meine Info, dass wir den Anzug Mitte September brauchen: kein Stress – der Schneider braucht 2 Wochen – nicht länger…
Wir sind voll im Zeitplan!
Die Gästeliste: sie wächst mit jeder Woche.
Vielleicht verlegen wir die Hochzeit in den April, wir haben eh schon fast alles organisiert.
Ich schreibe heute mal ausnahmsweise nicht auf der Couch oder an meinem Schreibtisch im Büro, sondern liege in der Therme und nutze die halbe Stunde Schwimmpause für ein kurzes Update. Trotz Kopfschmerzen bin ich relativ entspannt und ignoriere gekonnt die Tatsache, dass wir uns in einer Kindertherme befinden (fragt nicht 🙈). Die Entspannung wird lediglich durch Gedanken an eine gewisse Liste getrübt, auf der die Namen potenzieller Gäste für unsere Hochzeit stehen sollten. Treue Leser des Blogs wissen: Wir rechnen bereits damit, am Ende allein im Schloss zu stehen. Was nicht heißen soll, dass ich was dagegen hätte 😉
Passend zum morgigen Valentinstag eine Collage voller Liebe (die noch dazu perfekt von der Gästeliste ablenkt 😜).
Vor einiger Zeit habe ich das Gästebuch meiner ersten Hochzeit vor 17 Jahren durchgeschaut und mit Schrecken festgestellt, dass ich nicht nur Dreiviertel der Menschen nicht mehr einladen würde, sondern mich an gut die Hälfte der damaligen Gäste nur mit Müh und Not erinnern kann. Etwas, das mir bei der Hochzeit mit H. sicher nicht passieren wird. Er denkt da ungefähr gleich – mit dem Unterschied, dass er noch keinen Vergleich hat. Gut für ihn, wenig hilfreich für mich.
Dementsprechend grübeln wir seit Wochen getrennt voneinander darüber nach, mit welchen Menschen wir diesen großartigen Tag begehen wollen. Mittlerweile haben wir unsere Grenze auf 135 Personen hochgeschraubt. Bis wir heiraten, sind es vermutlich noch 20 mehr.
Es hilft alles nichts. Wir müssen das jetzt hinter uns bringen, auch wenn wir aktuell wohl alles andere lieber machen würden. Da fällt mir ein: Ich hab schon lange nicht mehr Fenster geputzt…
Heute geht es ausnahmsweise nicht um Brautkleider, Caterings, Locations oder Torten, sondern um die einzige Sache, die wirklich zählt: die Liebe. Dass ich H. mehr liebe, als ich es ihm jemals zeigen kann, wissen alle Leser ja bereits. Aber wir haben durch diesen Blog auch zwei Menschen kennengelernt, die in den vergangenen Wochen die Hölle auf Erden erleben mussten, und diese Zeit nur durch die Kraft der Liebe überstanden haben, während wir unser Glück genießen konnten. Gnubbels, du weißt, wovon ich schreibe ☺️
Mit Bangen und Hoffen haben wir ihre tragische Geschichte verfolgt und durften uns heute wie die Schneekönige freuen, dass die beiden das Schlimmste wohl überstanden haben. Wir kennen die zwei nicht persönlich, wissen nicht einmal ihre richtigen Namen, aber wir haben etwas, das uns vier verbindet: die bedingungslose Liebe zu einem Menschen, für den wir alles tun würden, und ohne den wir uns ein Leben nicht vorstellen können und wollen.
In diesem Sinne feiern wir heute das Glück, so einen Menschen an unserer Seite zu haben, und die Liebe, die am Ende immer siegt ❤️
So sieht man aus, wenn man als Braut das Kleid seiner Träume findet 😍
Ein riesengroßer Raum voll mit Kleidern, die das Herz jeder Frau höher schlagen lassen. Überall Glitzer, Perlen, Tüll und Stickereien und zwischendrin fünf Ladies und eine Braut, die nur eine Mission haben: das Kleid zu finden, das H. beim Anblick von C., alias meine Wenigkeit, umhaut.
Das waren die Zutaten für die große Brautkleid-Anprobe am vergangenen Samstag. Bei „True Society“ wurden wir von unserer Beraterin Tatjana freundlich empfangen und mit Plüschpatschen ausgestattet. Besser als jeder Brautschuh – zumindest um vieles bequemer. Nach der Auswahl von geschätzten 4974 Kleidern und Herzklopfen der Marke „wenn es jetzt schon so schlimm ist, wie wird das dann erst bei der Hochzeit sein?“ probierte ich Kleid um Kleid. Einige davon wählte ich aus, andere meine Begleiterinnen. Meine Tochter und Stieftochter wollten mich in einem Prinzessinnenkleid sehen – ihr Wunsch war mir Befehl. Auch wenn ich von Vornherein wusste, dass es das sicher nicht wird.
Brautkleider, wohin das Auge reicht… gibt es was Schöneres? 😁
An dieser Stelle mal wieder ein praktischer Tipp für alle Bräute: Spart euer Geld für einen BH – egal, ob Nude oder nicht. Ihr werdet ihn nicht brauchen! Die Kleider sind all inclusive ausgestattet – da stört so was nur. Nachdem ich zehn (oder waren es mehr?) Kleider angezogen hatte, waren zwei übrig, die ich nochmal mit Schleier anprobieren wollte.
Das erste Kleid sorgte bereits für Schreie der Verzückung bei meinen Mädels, doch als ich mich im großen Spiegel betrachtete, fehlte das Wichtigste: das Herzklopfen. War noch ein Kleid übrig – mein heimlicher Favorit. Tatjana half mir beim Anziehen, steckte mir den Schleier ins Haar, ich betrachtete mich im Spiegel in der Kabine und… die Tränen flossen. Das war mein Kleid! Das Kleid, in dem ich in etwas mehr als acht Monaten meine große Liebe heiraten werde.
Jetzt bleibt nur noch eine Hürde: H. nicht schon vorher ein Bild davon zu zeigen. Ich hab das erste Mal das Gefühl, dass acht Monate verdammt lang sein können…
Meine Verlobte ist gerade mit unseren Töchtern (und weiteren Begleiterinnen) zum Brautkleidprobieren gefahren. Mein Sohn und ich werden unseren Männertag in der Kletterhalle verbringen…
C ist schon seit Tagen total aufgeregt. Sie hat sich sogar extra Schuhe nur zum Anprobieren gekauft!!!! Sie macht sich total Sorgen, dass sie kein Kleid findet, in dem sie sich gefällt. Noch größer ist die Sorge, ich könnte sie nicht umwerfend finden. Mein Versuch C diese Sorge zu nehmen ging gehörig schief. Ich meinte, dass egal was sie anhat, ich sie immer schön und umwerfend finde. Es folgte ein 5-minütiger Monolog, dass dieser Moment, in dem sie auf mich zugeht, einer der wichtigste in unserem Leben sein wird und ich unbedingt so was von beeindruckt und gerührt sein soll, dass es mich umhaut.
Auch, wenn sie es nicht auch noch lesen möchte: egal, für welches Kleid sie sich heute entscheidet: mein Puls wird in die Höhe schnellen und ich werde bereuen, dass wir 130 Leute eingeladen haben und wir nicht alleine sind…
Habe sie mit den Worten: „Genieße deine letzte Brautkleidprobe“ verabschiedet…
Hiermit steht es 4:0 in Sachen Blogbeiträge. Ich frage mich, wie mein Schatz das aufholen will 😉 Aber im Moment hab ich wohl einfach mehr zu erzählen. Immerhin ist morgen der große Tag, den viele Mädchen schon im Kindergartenalter herbeisehnen: Einmal im Leben ein Brautkleid tragen. Na gut, es darf heutzutage bei Bedarf auch mehrmals sein … Von meiner ersten Brautkleidanprobe hab ich ja schon in einem anderen Beitrag geschrieben (tja, wer brav mitliest, ist klar im Vorteil ;-)). Diesmal soll alles entspannter werden – Babys sind jedenfalls nicht dabei. Außer, meine Begleiterinnen haben mir was verschwiegen …
Während ich bei meiner ersten Anprobe vor 17 Jahren einfach in ein Brautmodengeschäft spaziert bin und gleich das erste Kleid gekauft habe, habe ich diesmal schon vor Wochen einen Termin fixiert, mit den Beraterinnen vorab telefoniert, ein Anmeldeformular mit meinen Wünschen bezüglich Kleid ausgefüllt und mir eigene Unterwäsche dafür gekauft. Falls es noch nicht alle wissen sollten – Nude ist das neue Weiß! Sprich: Wenn man ein Brautkleid anprobiert, sollte man eine Unterwäsche in diesem mysteriösen Nude (dabei muss ich an das gute alte Mooov denken) tragen, damit es so aussieht, als hätte man drunter nichts an.
Unser erstes offizielles Foto als Paar im November 2019. Wenn ich es schaffe, H. bei meinem Anblick im Brautkleid so zum Strahlen zu bringen, wie er es damals beim Konzert von Mando Diao getan hat, habe ich mein Ziel erreicht :-D.
Ich zitiere an dieser Stelle gern meinen Liebsten, der meinte: Wozu nur so tun, als würde man nichts anhaben 😛 Jetzt besitze ich also ein passendes Ensemble im feschen Nude-Ton, der mich ehrlich gesagt an die sexy Unterhosen meiner Oma erinnert, dazu schicke, halterlose Strümpfe und – Trommwelwirbel – Brautschuhe! Besser gesagt Schuhe, die Absätze haben, in denen ich am Hochzeitstag laufen können sollte, und die weiß sind. Meine eigentlichen Brautschuhe werde ich erst kurz vor der Hochzeit gewissenhafter als in zwei Minuten aussuchen, weil ich eine schmerzvolle Erfahrung an meine erste Hochzeit (ich meine die Schuhe!) nicht mehr wiederholen möchte: Bereits bei der Trauung den Wunsch zu haben, barfuß laufen zu dürfen. Am Ende des Tages hatte ich nämlich mehr Blasen an meinen Füßen als bei allen Wanderungen in den Tiroler Bergen während meiner Kindheit zusammen. Also in Sachen Schuhe wird diesmal mit Sicherheit nicht gespart.
Apropos Sparen: Allen, die noch nie ein Brautkleid gekauft und sich mit der Materie bis dato weniger beschäftigt haben, möchte ich an dieser Stelle den wertvollen Tipp geben, den Kopf beim Brautkleid Kauf völlig auszuschalten. Dieser wird beim Anblick der Preise jenseits der 1.500 Euro nämlich permanent schreien: „Stopp! Bist du verrückt! Du hast das Teil nur ein paar Stunden an und willst dafür so viel Kohle ausgeben?“ Aber da kann der Gute lange schreien. Ein Brautkleid muss schließlich nicht nur gut aussehen und perfekt passen, sondern es muss vor allem eines tun: Einer Frau das Gefühl geben, dass sie an diesem einen Tag die schönste Frau der Welt ist und dafür sorgen, dass der Mann bei ihrem Anblick für einige Momente Zeit und Raum vergisst.
Ich stelle mir den Moment, wenn ich im Brautkleid auf H. zugehe, seit dem Tag, an dem wir die Location angeschaut haben, jede Nacht vor dem Schlafengehen vor. Ich weiß schon, zu welchem Lied ich auf ihn zugehen werde. Vor meinem geistigen Auge schreite ich am Arm meines Papas auf einen sichtbar gerührten H. zu, der es nicht erwarten kann, dass er mich in die Arme nehmen darf. Dieser eine Moment, wenn er mich zum ersten Mal sieht, soll unvergesslich sein und uns bis zum Lebensende als gemeinsame Erinnerung bleiben. Dieser eine Moment bringt mich schon jetzt zum Weinen vor Glück. Dieser eine Moment ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen…
Die Tortenverkostung war vor allem für Hs Sohn ein Highlight in Sachen Hochzeitsplanung. Unser Favorit war die Karottentorte. Jetzt müssen wir nur noch einen Kompromiss in Sachen Mohn finden, dann sollte auch die Torte geritzt sein 😉
Das ist mein dritter Beitrag in Folge. Falls sich jemand fragt, ob H. mittlerweile abgesprungen ist: Nein, ist er nicht. Er hat sich nur gedacht, dass er neben seinem 50 Stunden Job auch noch eine Stelle als Vortragender an der Bauakademie annehmen könnte, weil vier Stunden Schlaf völlig reichen und sich so eine Hochzeit eh fast wie von selbst plant 😛
Was Letzteres betrifft, standen die vergangenen Tage ganz im Zeichen der süßen Versuchung. Wir durften uns letzten Freitag von der Konditorin unseres Vertrauens eine Box mit Kostproben verschiedenster Torten abholen und gemeinsam mit drei unserer Kinder verkosten. Während andere Brautpaare vermutlich einfach probieren und anschließend sagen, ob es ihnen geschmeckt hat oder nicht, gab es bei uns eine offizielle Tabelle mit Punkten für Geschmack und „Beißerlebnis“ (ich schwöre, das Wort stammt nicht von mir). Obwohl die Tortenstücke wirklich super geschmeckt haben, mussten meine Tochter und ich schon kurz vor Ende in Anbetracht eines nahenden Zuckerschocks fast w.o. geben und H. verweigerte als bekennender Mohn-Hasser die Verkostung der betreffenden Stücke. Nur sein Sohn hatte offensichtlich nicht nur großen Spaß, sondern auch ziemlichen Appetit. Nach dem Verputzen aller Tortenstücke mussten noch eine Topfentasche und eine Schwarzwäldertorte dran glauben. Notiz an mich: Wir müssen das Buffet aufstocken!
Unsere Traurednerinnen Linda und Birgit landeten beim Austrian Wedding Award auf dem Siegertreppchen. Wir gratulieren! 🙂 Foto: Its your day
Was war sonst noch los? Unsere Traurednerinnen Linda und Birgit belegten beim Austrian Wedding Award den sensationellen zweiten Platz! Wir wussten zwar schon vorher, dass die beiden die Allerbesten sind, um uns zu trauen, aber jetzt haben wir es auch schriftlich. Ach, was werden wir bei der Hochzeit heulen …
Bezüglich dem Wort „Theater“ im Titel kann man damit wohl alles zusammenfassen, was sonst so in unserem Leben passiert. Was wir bisher nämlich noch nicht erwähnt haben: Wir wollen in diesem Jahr nicht nur heiraten, sondern auch zusammenziehen. Dafür ist nur die minimale Hürde eines Zubaus zum Haus notwendig, was bedeutet, dass wir über den Sommer nicht nur unsere „kleine“ Feier finalisieren müssen, sondern auch ein paar Ziegel schupfen dürfen. Und weil Panik nun mal nicht mit „T“ beginnt, habe ich mich eben für „Theater“ entschieden. Die Zugabe ist in diesem Fall hoffentlich eine entspannte Hochzeitsreise in den Süden…
Ja, ich weiß: Acht Monate vor dem großen Tag bereits vom Countdown zu schreiben, ist sicher vor allem für die männlichen Leser nicht nachvollziehbar. Aber erstens startet der Countdown spätestens ab der Fixierung der Location (check) und zweitens probiere ich in acht Tagen mein Brautkleid an und zähle bereits die Stunden bis dahin. Also seid bitte gnädig und lasst es gelten.
Zum letzten Posting meines Zukünftigen möchte ich nicht mehr viel schreiben, außer dass das Einzige, was bei der Hochzeit glitzert, seine Augen sein sollen, wenn er mich sieht 😉 Die Sache mit dem lila Pailletten-Sakko nehme ich ernster, als H. glaubt. Schließlich bin ich ein bekennender Fan von Hochzeitssendungen jeglicher Art und was ich da schon kleidungstechnisch gesehen habe, hat mir gezeigt, dass es nichts gibt, was es nicht gibt.
Wenn wir mal Zeit haben und Corona es zulässt, mascherln wir uns auch einmal auf und mischen uns gut gestylt unters Volk :-).
Beispiele gefällig:
Grüne Krawatte zu hellblauem Anzug
Hellbraune Schuhe zu rotem Anzug
Fliege mit Punkten … egal zu welchem Anzug. Das geht doch nicht!
Rüschenhemd(!) und Zylinder (womit wir wieder beim Zirkusdirektor wären)
Ja, ich weiß, Geschmäcker sind verschieden und jeder sollte tragen dürfen, was er will. Aber bitte, liebe Frauen, seid ehrlich: Wenn euer Liebster mit einem Rüschenhemd und Zylinder, am besten noch mit gepunkteter Fliege auf euch am Altar wartet, steigt der Puls aus einem anderen Grund, oder?
Für dieses Bild hat mir H. bereits Rache geschworen. Ich rechne also in nächster Zeit auf dem Blog mit Bildern von mir, wenn ich schlafe oder kurz nach dem Aufstehen. Dabei soll es nur verdeutlichen, dass ich ihn IMMER sexy finde 😛 .
Bevor jetzt vielleicht der Vorwurf kommt, ich sei oberflächlich und mir wäre das Aussehen wichtiger als die inneren Werte, sei Folgendes gesagt: H. hatte bei unserem ersten Date eine braune Strickweste mit Kapuze und quietschende Schuhe an. Ich glaube, damit ist alles gesagt 😀
Was sonst noch geschah:
Die Traurednerin ist fix (juhu)
Die Fotografin ist fix (jippie)
Die Hochzeitstortenbäckerin ist so gut wie fix (yeah)
Der DJ ist fix (wohoo)
Das Motiv für die Save the Date Karten ist fix (jabadabadoo)
Zu Cs Leidwesen gibt es selten aber doch Situationen, in denen ich die vielleicht nötige Ernsthaftigkeit und Seriosität vermissen lasse. Wenn es dabei um meinen Job geht, schüttelt C nur den Kopf, wundert sich und verdreht die Augen. Da ist sie nicht direkt betroffen und lässt mich gewähren.
Der Spaß hört aber auf, wenn es um unsere Hochzeit geht. Witze über die Musik, das Eheversprechen oder mein Outfit gehen gar nicht. Letztes Wochenende war es wieder einmal so weit. Unsere Kinder basteln gerade an diversen Playlisten und haben uns in unserer Familien WhatsApp Gruppe aufgefordert Vorschläge einzubringen. Natürlich kamen von mir ein paar nicht ernst gemeinte Vorschläge (Stichwort Rammstein)… Gut, dass ich C zeitnah besänftigen konnte.
Deshalb folgende öffentliche, für alle Welt lesbar und für immer gespeicherte Klarstellung für dich, mein Schatz:
Bei deinem Einzug werden wir weder Rammstein noch die Foo Fighters hören
Ich werde beim „Ja“ sagen natürlich keine Scherze machen
Ich werde kein Paillettensakko tragen – weder gelb noch pink
Dieses Paillettensakko stand kurz zur Diskussion 😊 – Wem es gefällt kann sich bei mir melden. Ich weiß, wo es das gibt!
Wir gehen am Vormittag vor der Hochzeit nicht zur Hochzeitsmesse
Ich werde das Tiramisu und die Palatschinken nicht selber machen
Wir werden nicht für unsere Hochzeitsfotos in den Schlosssee springen (auf der Homepage unserer Fotografin gibt es tatsächlich Aufnahmen eines Brautpaares, die mit voller Montur im Wasser stehen!!!!)
Das mit den Flamingos und dem Hubschrauber überlege ich mir noch.