Fast fertig. Wir haben gerade die Speiseliste so richtig gestutzt. Waren uns sehr schnell einig – nur falls hier jemand den Eindruck gewonnen hat, dass wir oft diskutieren müssen. Einzig die Powidltascherln dürften noch wackeln. C meint entweder das Anastiramisu oder die Powidltascherln, denn beides wird übrigbleiben. Erstens mag wohl jeder Ananas und erst recht Powidl, zweitens bleibt mir mehr, wenn es sonst keiner möchte – was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann…
Autor: Beziehung2.0
Es geht weiter
So, die Weihnachtspause ist beendet. Die letzten Tage waren recht ausgefüllt mit Geschenken, Essen, Familie, Corona, Schlafen, Faulenzen, Fernschauen und Aufräumen. Habe erst jetzt wieder bissi Zeit zu schreiben.
C ist in so einer Patchworkfamiliengruppe (Facebook oder WhatsApp – keine Ahnung). Vor 2 Tagen hat C mir gesagt, dass offensichtlich sehr viel Patchworkfamilien zu bzw. nach Weihnachten auseinander gegangen sind. Bei uns war Weihnachten sehr schön und harmonisch.
Kurz zusammengefasst: Wir wollen immer noch heiraten – die Vorbereitungen gehen weiter!!!!!!!
Ich habe über die Feiertage einiges erledigt. Ich konnte C erfolgreich erklären, dass ich die Ringe wirklich selber schmieden werde, habe den Musikanten für die Zeremonie ein Mail geschrieben, dass sie quasi engagiert sind und habe vom Caterer 3 Terminvorschläge für ein Probeessen bekommen. Muss noch antworten…
Die Liste für die Hauptspeisen haben wir noch nicht gekürzt. 5 Speisen dürfen wir haben – irre. Stimmt schon – ich war noch nie für ein Hochzeitsbuffet hauptverantwortlich. Aber 5 Speisen sind wirklich sehr wenig!
Fix sind mal:
1. Schnitzel
2. wird C entscheiden
3. was Vegetarisches
4. was mit Nudeln
5. was für Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz, Zöliakie, Histaminintoleranz, Sorbitintoleranz, Sacharoseintoleranz
Vorschläge für die 5. Hauptspeise werden gerne angenommen!!!!!!!
Den Abschluss macht wieder einmal des Farbschema (ihr merkt, das fasziniert mich am meisten).
Ich habe durch ein Quizspiel (Geschenk der Kinder) gelernt, dass „Maroon“ eine Farbe ist! Ich finde, die planungsverantworlichen Mädels sollten sie sich mal anschauen…
Brautkleid, ich komme!
Diesmal nur ganz kurz, weil morgen Weihnachten ist und es noch a bissi was zu tun gibt: Heute hat das Brautgeschäft angerufen und den Termin für die Brautkleid-Anprobe fixiert. Am 5. Februar darf ich mich das erste Mal nach 17 Jahren wieder in einem Brautkleid sehen!!! Und ich verspreche mir selbst hoch und heilig, dass ich gaaaaaanz viele verschiedene Kleider anprobieren werde, bevor ich mich entscheide. Schließlich soll mich H. in wenigen Monaten nicht in so was vor dem Altar sehen:

Sprachlos im Büro
Ich sitze gerade nichtsahnend an meinem Laptop, als plötzlich eine Benachrichtigung aufploppt, in der steht, dass H. einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht hat. Als ich ebendiesen anklicke, bin ich im ersten Moment absolut sicher, dass unser Blog gehackt wurde. „Pronomen possessivum“ würde mein Zukünftiger ebenso wenig in den Mund nehmen wie Sushi oder Kaffee (einer der wenigen Minuspunkte von H.). Der Inhalt selbst klingt aber wieder ganz nach ihm. Wer sonst möchte schon Ananas-Tiramisu bei der Hochzeit serviert bekommen?!?
Aber in einem Punkt gebe ich ihm recht: Von 23 auf 5(!) Hauptspeisen zu reduzieren, ist sogar für zwei Impro-Talente wie uns schier unmöglich. Am Ende muss halt das Schnitzerl daran glauben 😉
Spaß beiseite: H. bekommt natürlich sein Schnitzerl und auch sein Ananas-Tiramisu und er darf sogar bei der Wahl der Blumen UND der Lieder mitreden. Hiermit hat er es auch schriftlich. Der Grund, warum ich so nett zu ihm bin und mein Brautzilla-Dasein zumindest etwas beiseite lege, ist ganz einfach: Ich liebe diesen großartigen Mann über alles.

Ja, auch wenn wir uns nicht mehr an die Gästeliste herantrauen aus Angst, dass einer von uns beiden sich dann wieder schmollend in eine Ecke verkriecht (ohne Namen zu nennen), soll an dieser Stelle eines klar sein: Diese Hochzeit findet nur aus einem einzigen Grund statt – aus echter Liebe und dem Wunsch, auch auf diese Weise als Paar und Familie noch mehr zusammenzuwachsen.
Und weil in zwei Tagen Weihnachten ist, gibt’s hier den romantischen Overkill: Ich würde sogar Ochsenbackerl akzeptieren, solange es meinen Schatz glücklich macht 😉
Pronomen possessivum
C verwendet in letzter Zeit relativ oft das Pronomen possessivum „meine“ in Verbindung mit der Hochzeit. Aufgefallen ist es mir erstmals bei der Liederauswahl für die Zeremonie. Bei der Auswahl des Brautkleides habe ich natürlicherweise nichts mitzureden. Das Farbschema verstehe ich immer noch nicht – deshalb mische ich mich da gar nicht ein.
Jetzt gab es aber die erste vorsichtige Gegenwehr gegen das oben genannte Pronomen possessivum meinerseits bei der Vorauswahl der Hauptspeisen. C meinte, nachdem wir in den letzten Tagen endlich die gefühlten 158 Speisevariationen des Caterers durchgegangen sind, dass bei „ihrer“ Hochzeit nichts aus einem Gesicht und keine Babys (gemeint ist natürlich tierischer Nachwuchs!!!) gegessen wird. Das bedeutet, dass UNSERE Gäste auf die zarten Ochsenbackerl mit ziemlicher Sicherheit verzichten müssen.
Wir haben die endlose Liste auf 23 Hauptspeisen gekürzt. Lt. Caterer ist das noch immer viel zu viel.
Eines kann ich aber versprechen: bei MEINER Hochzeit verzichte ich nicht aufs Schnitzel und nicht auf das Ananastiramisu!
Ps: natürlich habe ich „Pronomen possessivum“ gegoogelt – ich hoffe, ich habe es halbwegs richtig verwendet…
Beziehung, Backerl und Buffet
Wenn man, wie wir, eine Beziehung drei Monate vor Beginn einer weltweiten Pandemie in Angriff nimmt, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder, man möchte den Partner im ersten Lockdown bereits an die Wand klatschen, oder man denkt ernsthaft darüber nach, ihn zu heiraten. Ich glaube, man kann erraten, wofür wir uns entschieden haben. Obwohl ich gestehen muss, dass dieses „an die Wand klatschen“ in sanfter Form auch hin und wieder bei uns vorkommen kann. Wäre wohl auch unrealistisch, dass immer nur alles rosarot und problemfrei läuft, wenn man – wie wir – im besten Alter ist, bereits Beziehungserfahrung sammeln durfte und dementsprechend weiß, was man will – und vor allem: was nicht!

Womit ich auch schon den Bogen zum eigentlichen Thema dieses Blogs gespannt hätte: Die Zusammenstellung des Buffets! Nachdem wir unter unseren Freunden keine Freiwilligen gefunden haben, die für unsere Hochzeit 120 Portionen kochen wollen und ich mich weigere, direkt nach der Trauung am Herd zu stehen (fängt vermutlich eh früh genug an), bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als das Budget für unsere Hochzeitsreise in ein gutes Catering zu stecken. So ein Campingurlaub am Neusiedlersee soll ja auch ganz nett sein…
So kam es, dass mein Zukünftiger am Wochenende die ersten Kreuzchen bei den angebotenen Speisen fürs Buffet gemacht hat. Während ich mit seiner Auswahl an sich gut leben kann, gibt es einen Punkt, über den wir wohl noch diskutieren werden: Stichwort „geschmorte Ochsenbackerl“. Nein, ich bin keine Vegetarierin (vielleicht verlieren wir an dieser Stelle bereits einige Leser) und ja, ich liebe Fleisch (spätestens jetzt sind wir wohl bei einigen unten durch), aber ich habe ein paar Prinzipien und die lauten: Ich esse keine Babys und nichts, was aus dem Gesicht eines Tieres stammt. Da stimmt mich auch kein sanft gesäuseltes „aber die sind soooo zart und saftig“ meines Liebsten um. Seine Backerl wird man bei der Hochzeit wohl vergeblich suchen.

Ein weiteres Problem bei der Wahl des Buffets: Man braucht ein eigenes Wörterbuch oder besser noch einen Profikoch an seiner Seite, der einem genau erklärt, was was ist. Spätestens bei „Schawarma mit Huhn“ oder „Tapioka Trauben Salat mit Carpe Diem Kombucha“ steige ich nämlich aus und überlege ernsthaft, die ursprüngliche Idee von H. hinsichtlich Menüs bei unserer Hochzeit aufzugreifen: Ein halbes Grillhendl für jeden Gast!
Musik liegt in der Luft
C hat gestern über die schwierige Liederwahl bei der Hochzeit geschrieben. Bei der Zeremonie muss ich sagen, ist es mir fast egal. Da werde ich nicht viel mitbekommen. Werde nur Augen für meine wunderschöne, zukünftige Frau haben, wie sie mir entgegenkommt. Da werde ich von dem Tam Tam rundherum nichts mitbekommen.
C wird also definitiv nicht headbangend zu mir schreiten. Obwohl die Vorstellung gefällt mir schon – „All My Life“ aus den Boxen, meine Mom tanzt am Tisch, die Mädels zerstören tanzend ihre Frisuren und die Männer grölen mit Dave Grohl um die Wette.
Die Zeremonie wird wahrscheinlich bissi romantischer ablaufen.
C hat mich gestern übrigens gefragt, ob ich wirklich die Ringe selber schmieden möchte – überflüssige Frage 😊
Dieses Wochenende müssen wir unbedingt die Speisen fürs Buffet zusammenstellen. Ich muss mit dem Caterer weiterkommen – dann ist die Hochzeitsvorbereitung fast abgeschlossen – war ja nicht so schlimm…
Eros, rette mich!
So ein eigener Blog ist schon was Feines. Nicht nur, dass man dadurch seinen zukünftigen Ehemann noch besser kennenlernt – nein, man kann ihn (also den Blog, nicht den Ehemann) herrlich als Ausrede benutzen, die eigentliche Arbeit aufzuschieben. Schließlich hat man einen Auftrag zu erfüllen, indem man anderen Menschen in derselben Situation wertvolle Tipps für die Hochzeitsplanung gibt. Also komme ich diesem Auftrag sehr gerne nach und gebe euch hiermit den wertvollen Tipp: Startet keinen Blog über Hochzeitsplanung, der euch Spaß macht, weil ihr sonst Gefahr lauft, euren Job zu verlieren. Da H. und ich aufgrund unserer Selbstständigkeit unsere eigenen Chefs sind, können wir zwar nicht gefeuert werden, aber wir haben bereits Mahnungen vom jeweils anderen erhalten, lieber zu arbeiten, anstatt hier ständig was reinzuschreiben. Klappt hervorragend, wie man sieht 😀

Aber damit ihr eure wertvolle Zeit nicht umsonst für das Lesen eines HOCHZEITSblogs verwendet, hier tatsächlich ein Tipp einer zukünftigen Braut nach einigen Wochen Planung: Überlegt euch sehr gut, welche Lieder bei eurer Trauung gespielt werden sollen! Klingt simpel? Ihr habt ja keine Ahnung! In unserem Fall wissen wir bereits, dass drei Lieder gespielt werden sollen. Blöd nur, dass uns ca. 300 gefallen. Also entweder, wir bereiten die Band – an dieser Stelle eine große Empfehlung für Eli und Dave (www.eliunddave.com) – darauf vor, dass sie einen neuen Rekord in Sachen Trällern aufstellen wird, oder wir streichen radikal Song um Song von unserer Liste.
Problem dabei: Ich steh auf Schnulzen à la Eros Ramazzotti oder Bon Jovi, während mein Liebster die Foo Fighters und Linkin Park bevorzugt. Bevor ich also Gefahr laufe, headbangend zum Altar zu marschieren, sollten wir dringend reden. Ich hoffe nur, er liest das hier noch rechtzeitig 😉
Möglicher neuer Job … not!

Gerade wurde mir diese Werbeanzeige in den sozialen Medien angezeigt. Selten lag ein Algorithmus so daneben 😀
Ganz in Weiß mit einem Freudenschrei
Vor drei Tagen haben wir unseren Blog gestartet und schon jetzt steht fest, dass diese Art der Kommunikation das Schreiben von WhatsApp-Nachrichten zwischen H. und mir langsam aber sicher verdrängen wird. Während wir aufgrund der Tatsache, dass wir uns nur tageweise sehen können, Neuigkeiten bisher großteils mittels Handynachrichten ausgetauscht haben, erfahre ich auf diesem Blog schon jetzt neue, spannende Details, die mir bisher verborgen blieben. Die Sache mit den selbst geschmiedeten Ringen hielt ich zum Beispiel bis heute für ein Ergebnis der blühenden Fantasie meines Zukünftigen. Anscheinend meint er es jedoch ernst, weshalb ich überlege, die Hochzeit auf 2023 zu verschieben. Ich sage nur: Wohnzimmerlampe!!!
Spaß! Jetzt gibt’s kein Zurück mehr. Tut mir leid, mein Schatz 😉 Schließlich haben wir ja schon jetzt eine Location, so was wie eine Gästeliste und sogar schon fast einen Termin für die Brautkleid-Anprobe. Fast deshalb, weil auch dieser Teil der Planung von mehreren Faktoren abhängig ist. Da wäre einmal das Brautgeschäft selber, das bestenfalls von glücklichen Bräuten aus dem eigenen Umfeld empfohlen wird, um sicherzugehen, dass man dort fündig wird. Das ist in meinem Fall leider nicht so, weshalb ich diesbezüglich einmal mehr auf mein Bauchgefühl hören muss. Der Name des Geschäfts – Romeo und Juliette – ist dabei hoffentlich kein Omen für unsere gemeinsame Zukunft – zumindest, was das Ende betrifft.
Brautkleid bleibt Brautkleid
Wenn man sich erst einmal für ein Brautkleidgeschäft entschieden hat, folgt die wichtige Frage: Wer soll bei der Anprobe dabei sein? Bei meiner ersten Suche nach einem Brautkleid (ja, ich durfte dieses Abenteuer schon einmal wagen) waren neben meiner Trauzeugin nur zwei Babys (eins davon gehörte mir… so viel zur Reihenfolge Haus, Heirat, Kind ;-)) an meiner Seite. Mit dem Ergebnis, dass ich nur ein einziges Kleid anprobierte – aus Angst, dass sonst beide Kinder aufwachen und lauthals losschreien würden. Babys werden diesmal garantiert keine dabei sein, aber Schreie wird es hoffentlich trotzdem geben. Im besten Fall vor Freude meiner Begleiterinnen, wenn sie mich im Kleid sehen.

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, die vollen Terminkalender sechs vielbeschäftigter Frauen so aufeinander abzustimmen, dass sie ein paar Stunden ihrer wertvollen Zeit mit Brautzilla auf Brautkleidsuche verbringen können. Von wollen war nie die Rede. Eine kleine Vorauswahl (der Kleider, NICHT der Begleiterinnen) wurde bereits getroffen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die neun Monate bis zur Hochzeit nicht dieselbe Wirkung einer ebenso lang andauernden Schwangerschaft haben und ich im September noch in mein Kleid passe. Mein Traumkleid soll nämlich ……….. und ………… sein, und noch dazu unbedingt ………… haben. Tja, mehr kann ich leider nicht verraten. Der Bräutigam liest schließlich mit 😀