
Das ist mein dritter Beitrag in Folge. Falls sich jemand fragt, ob H. mittlerweile abgesprungen ist: Nein, ist er nicht. Er hat sich nur gedacht, dass er neben seinem 50 Stunden Job auch noch eine Stelle als Vortragender an der Bauakademie annehmen könnte, weil vier Stunden Schlaf völlig reichen und sich so eine Hochzeit eh fast wie von selbst plant 😛
Was Letzteres betrifft, standen die vergangenen Tage ganz im Zeichen der süßen Versuchung. Wir durften uns letzten Freitag von der Konditorin unseres Vertrauens eine Box mit Kostproben verschiedenster Torten abholen und gemeinsam mit drei unserer Kinder verkosten. Während andere Brautpaare vermutlich einfach probieren und anschließend sagen, ob es ihnen geschmeckt hat oder nicht, gab es bei uns eine offizielle Tabelle mit Punkten für Geschmack und „Beißerlebnis“ (ich schwöre, das Wort stammt nicht von mir). Obwohl die Tortenstücke wirklich super geschmeckt haben, mussten meine Tochter und ich schon kurz vor Ende in Anbetracht eines nahenden Zuckerschocks fast w.o. geben und H. verweigerte als bekennender Mohn-Hasser die Verkostung der betreffenden Stücke. Nur sein Sohn hatte offensichtlich nicht nur großen Spaß, sondern auch ziemlichen Appetit. Nach dem Verputzen aller Tortenstücke mussten noch eine Topfentasche und eine Schwarzwäldertorte dran glauben. Notiz an mich: Wir müssen das Buffet aufstocken!

Was war sonst noch los? Unsere Traurednerinnen Linda und Birgit belegten beim Austrian Wedding Award den sensationellen zweiten Platz! Wir wussten zwar schon vorher, dass die beiden die Allerbesten sind, um uns zu trauen, aber jetzt haben wir es auch schriftlich. Ach, was werden wir bei der Hochzeit heulen …
Bezüglich dem Wort „Theater“ im Titel kann man damit wohl alles zusammenfassen, was sonst so in unserem Leben passiert. Was wir bisher nämlich noch nicht erwähnt haben: Wir wollen in diesem Jahr nicht nur heiraten, sondern auch zusammenziehen. Dafür ist nur die minimale Hürde eines Zubaus zum Haus notwendig, was bedeutet, dass wir über den Sommer nicht nur unsere „kleine“ Feier finalisieren müssen, sondern auch ein paar Ziegel schupfen dürfen. Und weil Panik nun mal nicht mit „T“ beginnt, habe ich mich eben für „Theater“ entschieden. Die Zugabe ist in diesem Fall hoffentlich eine entspannte Hochzeitsreise in den Süden…
Aufregend das alles aber auch voll schön ❤
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Ja, sehr aufregend und auch sehr schön. Ich hoffe, es geht deinem Mann schon besser ❤
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Bin ich froh, dass es bei anderen auch stressig ist 🙈 Wobei die Sache mit dem Zubau und Umzug schon extra heftig klingt!
Ich liebe übrigens Mohn, wir haben uns trotzdem dagegen entschieden, weil er sich bei den Fotos auf den Zähnen vermutlich nicht besonders gut macht 🙈
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Was den Stress angeht, möchte ich einen weisen Mann zitieren, den ich zufällig im September heiraten werde: „Es geht sich immer alles aus *lach* Hinsichtlich Mohn ist das Argument mit den Fotos wahrscheinlich ausschlaggebend dafür, dass wir darauf verzichten werden. Auch wenn ich ein riesiger Mohn-Fan bin. Aber die anderen Sorten waren auch genial, also irgendwie werden wir unsere 120, 125, 130 … oder auch mehr Gäste schon satt kriegen 😉
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Vielen Dank für das „Totschlagargument“ des Mohns zwischen den Zähnen. Mein Schatz hat eh schon eingesehen, dass es besser ist, auf Mohn zu verzichten. Die Nußtorte war vieeeel besser!!!!! Und jetzt noch einen weiteren weisen Spruch zum Thema Streß: Streß hat man nicht, Streß macht man sich!!!! 🙂
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