Von Babys und anderen Schlafräubern

Heute melde ich wieder einmal von einem ganz besonderen Ort. Ich sitze gerade am Fußboden vor der Praxis unserer Hausärztin, wo meine Tochter mit geschätzten 48624 anderen Menschen darauf wartet, dranzukommen. Ach ja: Ich darf wieder raus! Hab endlich einen Wert über 30 geschafft und darf mich guten Gewissens unters Volk mischen. Die letzten zwei Tage standen ganz im Zeichen von OPs. Denn während meiner Tochter eine Schraube aus dem Knie entfernt wurde, hat meine großartige Schwägerin mittels Kaiserschnitt einen ganz tollen Jungen zur Welt gebracht. Damit ist mein kleiner Bruder das erste Mal Papa geworden, und ich darf mich stolz Tante nennen 🎉❤️

Der kleine Erdenbürger ist uuuurrrr süß, um es mit den Worten meiner Tochter zu sagen, und ich kann es nicht erwarten, ihn live kennenzulernen, zu halten und zu knuddeln. Klingt sehnsüchtig? Ist es irgendwie auch. Eigentlich ist das Baby Thema bei H. und mir ja völlig vom Tisch, aber wenn man Fotos von so einem süßen Zwerg sieht, bekommt man beinahe selbst Lust darauf…

Das ist wieder so ein Moment, in dem ich gern das Gesicht von H. sehen würde 😁

Nein, keine Sorge: Hochzeit und Umzug in einem Jahr reichen uns für schlaflose Nächte. Da muss nicht auch noch ein Baby mitmischen… obwohl: So eine Mischung aus H. und mir stell ich mir schon ziemlich genial vor. Ein sturer Lockenkopf mit einer inneren Ruhe, vor der selbst der Dalai Lama verblassen würde, und mit dem schönsten grünen Augen der Welt. Hätte schon was.

Bevor ich aber jetzt gleich Anrufe von Freunden und Familie bekomme, ob ich denn jetzt völlig durchgeknallt bin, hier die offizielle Entwarnung: Die Babysache ist bei H. und mir endgültig vom Tisch. Dafür entwickelt sich die Zusammenziehsache immer mehr zu einer schweren Geburt. Aber das ist eine andere Geschichte…

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